Vorstufe

Perfekte Druckvorstufe für höchste Druckqualität

In der Druckvorstufe, auch Prepress genannt, wird die Basis für außergewöhnliche Druckerzeugnisse gelegt. Von Bildretusche und Typografie über Color-Management bis hin zur Berechnung von Papierverdrängung und digitaler Bogenmontage sind viele Schritte und ein umfangreiches Fachwissen notwendig. „Bunte Seiten“ sind weit mehr als „nur“ Farbe und Papier. Erfahren Sie mehr darüber.

Alles aus einer Hand

Die präzise Zusammenarbeit unterschiedlicher Abteilungen, welche in einem komplexen Prozess wie Zahnräder ineinandergreifen, charakterisiert die Druckvorbereitung. Professionelle Datenkontrolle, Scannen und Retusche zählen ebenso dazu wie Bildoptimierung. Darin inkludiert sind Farbkorrekturen, Proofs, Umwandlung in einen für den Druck korrekten Farbraum und die Integration entsprechender Farbprofile.

Sonderfarben werden in der Vorstufentechnik ebenso definiert wie Veredelungen. Partielle Lackierung, Hoch- und Tiefprägungen oder exquisite Heißfolien-Prägungen ergeben ein besonders hochwertiges Produkt. Als wesentlicher Schritt in Richtung Druck gehört zur Vorstufe das sogenannte „Ausschießen“, das Anordnen der einzelnen Seiten auf den Druckbögen. Die richtige Reihenfolge dient als Fundament für eine korrekte Endverarbeitung – beispielsweise Broschüren- und Buchfertigung.

Am Ende der Vorstufe liegt das geplante Druckprodukt in druckreifer Form vor und Sie können VOR der endgültigen Druckfreigabe noch etwaige Korrekturwünsche anbringen. Dafür steht Ihnen Ihr gewohnter Ansprechpartner zur Verfügung, der Ihr gesamtes Projekt von Anfang bis Ende begleitet.

Wenn Sie das GUT ZUM DRUCK geben, erstellen wir die Druckformen, welche für die Druckproduktion erforderlich sind. Bei der Druckplatten-Produktion verzichten wir zu 100% auf chemische Plattenproduktion! Innovative Computer-to-Plate-Technologie macht dies möglich.

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Rot ist nicht gleich Rot – wahre Geschichten aus Sicht unserer Kunden!

Was ist passiert? Zu Hause – auf meinem vielleicht unkalibrierten Bildschirm – wirken Farben wunderschön, kräftig und satt. Auf dem gedruckten Endprodukt bleibt maximal ein wenig befriedigendes „na ja …“. Der strahlend blaue Himmel mutiert zu violett, die grüne Wiese gleicht mehr einer Steppe in der Sahara, zarte Haut-Töne ergeben knallrote Köpfe und der dunkle Anzug wirkt wie eine tiefschwarze Fläche – in Summe ein eher fahler Eindruck. Zudem steht die Rückseite des Folders auf dem Kopf, die Falzbrüche der Broschüre liegen außerhalb der korrekten Linie und die Visitenkarte ziert ein ungleichmäßiger, weißer Rand.

Man erntet, was man sät

Ich mache mich auf den Weg, um den kleinen und größeren Fallen des Druckprozesses zu folgen. In der Druckerei angekommen, stehe ich vor zwei Türen: die klassische Vorstufe und jene zur Übernahme von Rohdaten. Bei näherer Betrachtung der klassischen Version wird mir klar, dass auch professionelle Agenturen mit ihren Druckdaten die Vorstufe durchlaufen. Hier, bei Dockner druck@medien, geht man kein Risiko ein, sondern setzt auf kompetente Datenkontrolle von der Abgabe der Druckdatei bis hin zum fertigen Druckprodukt.

Es tauchen viele Fragen auf: Stimmt der Druckfarbraum, ist der Anschnitt korrekt angegeben und passt die Auflösung der Fotos sowie Grafiken? Werbeagenturen, Verlage und Firmen erstellen ihre Daten zumeist mit professionellen Layout-Programmen. Dennoch kann es auch hier zu Fehlern in der Druckdatei kommen. Dies auszumerzen ist eine wichtige Aufgabe der Vorstufe. Mit viel Know-How greift man auch schon mal in die Trickkiste, um „nicht ganz so brauchbare“ Druckdaten zu retten und letztendlich ein erfreuliches Ergebnis zu erzielen.

Auf der anderen Seite gibt es Kunden, die ihre „Layouts“ beispielsweise in einer normalen Microsoft Word-Datei oder anderen Office-Anwendungen erstellen. In manchen Fällen wird das „Endprodukt“ direkt als Word übergeben, sporadisch als PDF aus Word umgerechnet. Bei allem Respekt für Office-Programme sind diese jedoch keine optimalen Anwendungen zum Konvertieren einer Druckdatei für Offset und CMYK-Druck. Hier greift mir das erfahrene Team von Dockner druck@medien mit viel Fachwissen unter die Arme. In Absprache mit mir übernimmt man – soweit notwendig – die klassische Satzarbeit, ordnet Logos perfekt an, sorget für ein lockeres Layout und korrigiert enthaltene Fotos sowie Logos. Mehr zu diesen speziellen Leistungen siehe unter Agentur.

Bei der klassischen wie auch bei der „Roh“-Vorstufe spielt ein qualifiziertes Color-Management für möglichst hohe Farbtreue und die Einhaltung von Standards eine wichtige Rolle. Garantiert wird dies durch ständige Kontrolle und Kalibrierung aller Ein- und Ausgabegeräte – wie Bildschirme und Druckmaschinen. Drucknormen bilden die Basis für internationales Datenhandling und die Kommunikation im Offsetdruck.

Vom „Rundum-sorglos-Paket“ bis zu „Pimp my files“

Nach diesen Aufgaben laufen die Fäden wieder zu einem Strang zusammen. Liegt der Fokus im ersten Schritt bei der korrekten Aufbereitung von Druckdaten, geht es in der nächsten Ebene um das „Ausschießen der Druckdaten“. Anhand spezieller Software werden meine Seiten für den Druckprozess vorbereitet. Dabei geht es im Speziellen um das Anordnen der einzelnen Seiten auf dem Druckbogen – wohin kommt die Vorderseite, wohin die Rückseite, wie müssen die restlichen Seiten platziert werden. Umfangreiches Fachwissen ist nötig, damit im Endprodukt – sprich nach Falzen, Klammern, Schneiden, Kleben etc – alle Seiten wieder an der richtigen Stelle landen.

Bei allen Prozessen arbeitet das Team im Hause Dockner mit modernster Vorstufentechnik, welche natürlich laufend aktualisiert und modernisiert wird. Auf diese Weise garantiert man höchstmögliche Qualitätsstandards und Produkte von besonderem Wert. Die Zufriedenheit der Kunden hat stets oberste Priorität.

Persönlich und kompetent

Bei all diesen Aufgaben spüre ich die umfangreiche Erfahrung, mit der man hier ans Werk geht. „Wir sind für Sie da“ ist bei bei Dockner druck@medien nicht nur eine Floskel, sondern bedeutet viel mehr, dass ich hier alles aus einer Hand bekomme – persönliche Betreuung quer durch den Produktionsprozess inkludiert. Denn ein fixer Ansprechpartner begleitet mein Projekt von der Anlieferung der Daten bis zum finalen Druckprodukt, bei Nachproduktionen ebenso wie bei Neuauflagen.

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Erfunden von Johannes von Gutenberg, als er den Buchdruck rund um 1450 mit Hilfe von beweglichen Lettern revolutionierte, stellt der Hochdruck das wohl älteste Druckverfahren der Welt dar.

Wie funktioniert der Hochdruck?

Hochdruck wird er deshalb genannt, da die DRUCKENDEN STELLEN HÖHER SIND als die NICHT DRUCKENDEN STELLEN. Wir erinnern uns hier an den Kartoffel-Druck aus dem Kindergarten 

Der Übertrag der Farbe erfolgt direkt von der Druckform (zB. Holz- bzw. Blei-Lettern oder Hochdruck-Klischees) auf den Bedruckstoff, man spricht von hier von einem direkten Druckverfahren. Hochdruck-Klischees gibt es in verschiedenen Materialien, die je nach Anforderung ausgewählt werden.

Anwendungsbereiche des Hochdruckverfahrens

Der klassische Buchdruck wird heute auch oft als Letterpress bezeichnet. Man erkennt ihn an der Schattierung und dem leichten Relief auf der Rückseite sowie an den gequetschten Rändern der Buchstaben.

Durch die Verwendung sehr hochwertiger, voluminöser Kartone kann im Buchdruck eine Tiefprägung sowie auch Hochprägungen ausgeführt werden, die für einen besonderen haptischen Reiz sorgt und auch als künstlerisches Element eingesetzt werden kann. 

Auch in der Etikettenproduktion findet der Buchdruck nach wie vor seinen Einsatz.

 

DRUCKVEREDELUNG mittels Buchdruck

Mit den passenden Druckmaschinen können wir mittels Buchdruck auch hochwertige Heißfolienprägungen herstellen.

Mittels Hitze (ca. 160 – 220 Grad C) wird über ein Prägeklischee (Hochdruckform) feinste Metallic-Farben sowie Holgramm-Folie auf die Papieroberfläche übertragen. Diese Art der Veredelung und bei unseren Kunden sehr beliebt.  Besonders Visitenkarten, Einladungen, Verpackung, Etiketten sowie Broschüren- oder Buchumschlägen sorgt eine Heißfolienprägung für ein besonders optisches- bzw. haptisches Erlebnis. Dabei kommt auch der funktionelle Nutzen nicht zu kurz – zB. als Kopierschutz bei Gutscheinen oder Eintrittskarten.